Die Idee für die schöne Anlage entstand am Biertisch. Herr Eulitz, zur damaligen Zeit Ingenieur im VEB KEMA, wollte für die Kinder der Stadt Görlitz die 11.Pioniereisenbahn der DDR bauen. Es sollte eine Nachbildung der ersten Deutschen Eisenbahn, die am 07.12.1835 ihre Jungfernfahrt von Nürnberg nach Fürth bestritt sein. Mit der Idee im Kopf und bereits ersten Unterlagen in der Tasche ging Herr Eulitz zum Stadtrat für Jugendfragen Herrn Hoffmann. Herr Hoffmann war von der Idee sofort begeistert und leitete weitere Schritte ein. Die Stadtverordnetenversammlung gab ihre Zustimmung zum Bau dieser 11.Pioniereisenbahn.
Herrn Eulitz und Herrn Hoffmann ist es zu verdanken, dass der Bau innerhalb kürzester Vorbereitungszeit ermöglicht wurde.

 
Über 80 Betriebe, Einrichtungen und Institutionen der Stadt und des Kreises Görlitz gaben die Bereitschaft ab, sowohl auch finanzielle als auch materielle Unterstützung für den Bau der Pioniereisenbahn zu geben. Den Bau der Lokomotive und der sechs Wagen übernahm die damalige Jugendbrigade “X. Weltfestspiele” unter der Leitung von Herrn Bär aus dem VEB Waggonbau. Das Gleis- und Weichenmaterial stammt von der Waldeisenbahn Bad Muskau. Den Bau des Lokschuppens, des Bahnhofes und der Garagen übernahm der VEB Stadtbau Görlitz unter Mitwirkung der Lehrlinge. Den Ober- und Unterbau übernahm die Deutsche Reichsbahn (Dienststelle Görlitz). Nach einer kurzen Bauzeit von 1,5 Jahren konnte am 01.Juni.1976 die Görlitzer Oldtimer Pioniereisenbahn an die Kinder der Stadt und besonders an die Arbeitsgemeinschaft “Junge Pioniereisenbahner” des damaligen Pionierhauses übergeben werden.

1976 nahmen ca. 70 Schüler der Stadt Görlitz mit viel Freude und Einsatzbereitschaft die Tätigkeit in der neuen Arbeitsgemeinschaft des Pionierhauses auf. Ihre ersten Leiter waren Herr Eulitz und Herr Beckmann. Für die Eisenbahntechnische Unterstützung stellte die Deutsche Reichsbahn in den ersten Jahren immer wieder Kollegen zur Unterstützung frei. Von 1975 bis 1990 wurden die Lokführer aus dem BW Görlitz gestellt.

In all den Jahren bestand ein freundschaftliches Verhältnis zu allen Pioniereisenbahnen der DDR. Auch wurde 1980 der Ferienaustausch mit der Kindereisenbahn Budapest aufgebaut.

Nach der friedlichen Revolution 1989 in der DDR, gab es in der Arbeitsweise der Arbeitsgemeinschaft keine wesentlichen Veränderungen. In Absprache mit allen Leitern der Pioniereisenbahn und den Pioniereisenbahnern selbst, nannten sich alle bestehenden Pioniereisenbahnen der DDR in “Parkeisenbahnen” um. Mit der gemeinsamen Umbenennung sollte auch gleichzeitig der Zusammenhalt untereinander dokumentiert werden.

Am 18.Juni.1991 trafen sich im 1990 entstandenen “Café zum Adler” Freunde und Förderer der Anlage und gründeten den Verein "Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn"

Im Mai 1993 übernahm der Verein die gesamte Betriebsführung der Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn.

Im September 1993 zum zweiten Tag der Sachsen besuchte, auf Einladung eines Parkeisenbahners, der Ministerpräsident Kurt Biedenkopf unseren Verein.

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